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05 augustus, 2020
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Tarifvertrag nrw zahnmedizinische fachangestellte

Wie in der Richtlinie festgelegt, kann der Arbeitgeber für solche Abwesenheiten bis zu einem halben Tag bezahlte Freizeit gewähren. Dies schließt die Zeit ein, die für die Reise zum und vom Termin benötigt wird, und soll so wenig Störungen wie möglich im Verkehr verursachen. Übersteigt die benötigte Zeit einen halben Tag, so ist der Überschuss mit dem entsprechenden Urlaub in Rechnung zu stellen. Für einen Vollzeitbeschäftigten gilt ein halber Tag als die Hälfte der normalen täglichen Arbeitszeit gemäß dem geltenden Tarifvertrag, d. h. maximal 3,75 Stunden für einen Arbeitnehmer, dessen Arbeitstag 7,5 Stunden beträgt, einschließlich der Arbeitnehmer, die variable Stunden arbeiten. Für einen Teilzeitbeschäftigten würde die Freizeit mit Lohn im gleichen Verhältnis zu den normalen täglichen Arbeitsstunden im Vergleich zu den normalen täglichen Arbeitszeiten eines Vollzeitbeschäftigten gemäß dem geltenden Tarifvertrag sein. Zweck dieses Informationsbulletins ist es, den Abteilungen Orientierungshilfen für die Auslegung von Freistellungszeiten mit Bezahlung für persönliche medizinische und zahnärztliche Termine gemäß der Richtlinie über urlaub und besondere Arbeitsregelungen zu geben. Schließlich ist die Freizeit mit der Bezahlung von Arzt- und Zahnarztterminen nicht unter dem Urlaubscode 699 zu vermerken. Die Anwendung dieses Kodex ist auf die Beurlaubung aus anderen Gründen zu beschränken, wie sie in den Tarifverträgen oder anwendbaren Bevollmachtungsinstrumenten dargelegt sind.

Diese Auszeit mit Gehalt ist kein Urlaub, der nach den Bestimmungen eines Tarifvertrags gewährt wird. Es ist Aufgabe jeder Organisation, die Auszeit mit den für ihre Mitarbeiter zulässigen Löhnen im Auge zu behalten, obwohl die Richtlinie nicht definiert, was eine routinemäßige oder regelmäßige Untersuchung darstellt, sie ist in der Regel auf Termine präventiver Art beschränkt, wie z. B. Termine für jährliche körperliche, zahnärztliche Untersuchungen und Augenuntersuchungen. Diese Art von Terminen sind in der Regel im Voraus geplant und die Person ist nicht krank oder verletzt. Die Abteilungen haben das Ermessen zu bestimmen, was als Auszeit von der Arbeit mit Bezahlung betrachtet wird und ob es sich um Routine oder periodisch handelt. Die Auslegung kann je nach den Umständen der Ernennung variieren.

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